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PTA NewsWie eine atmungsaktive Salbe bei Hautreizungen im Intimbereich helfen kann

Irritationen und wunde Stellen im Intimbereich und auch im Analbereich sind keine Seltenheit. Es ist z. B. vollkommen normal, dass die Haut ab einem bestimmten Alter häufiger gereizt sein kann, weil sie trockener und dünner wird. Wenn die Haut zusätzlichen Reizfaktoren wie Schweiß, Urin oder beim Fahrradfahren Reibung ausgesetzt ist, kann es zu Juckreiz, Brennen oder Rötungen in der Intimzone kommen. Erkrankungen wie Inkontinenz, Diabetes oder auch Übergewicht können die Beschwerden zudem begünstigen.

Was löst Hautreizungen im Intimbereich aus?

Drei Symbole zeigen Feuchtigkeit, Wärme und Reibung als Ursachen für Hautreizungen im Intimbereich.

Hautreizungen im Intimbereich sind Reaktionen der empfindlichen Intimhaut auf Feuchtigkeit, Wärme und Reibung.

Eine Vielzahl von Faktoren können Hautreizungen auslösen:

  • chemische Reizstoffe z. B. Seifen, Waschmittel, Intimhygieneprodukte,
  • mechanische Reibung z. B. durch Kleidung oder Sport, 
  • Hormonschwankungen z. B. durch die dünner werdende Haut in den Wechseljahren
  • oder körpereigene Flüssigkeiten, z. B. Menstruationsblut oder Urin bei Blasenschwäche.

Wenn beispielsweise gegenüberliegende Hautflächen aneinander reiben oder die Kleidung scheuert, kann die Haut gereizt werden und Hautirritationen entstehen. Wenn bei sportlichen Aktivitäten, Blasenschwäche oder durch Schwitzen in warmen Wintermänteln noch Hitze und/oder Feuchtigkeit hinzukommen, kommt es in den sog. feucht-warmen Kammern zur Quellung der Haut und die oberste Hautschicht wird geschädigt.

Symptome können Juckreiz, Brennen, Rötungen, Schwellungen oder Ausfluss sein. Die Identifizierung und Vermeidung der auslösenden Faktoren sind entscheidend für die Behandlung und Prävention.

 

Was sind mögliche Beschwerden und wo treten sie auf?

Illustration einer Frau mit markierten Hautreizungen an Brust, Bauch, Intimbereich und Fuß; Detail zeigt Rötung im Intimbereich.

Zu Beginn kommt es zu Rötungen an den gegenüberliegenden Hautoberflächen. Wunde Hautbereiche können brennen, jucken oder schmerzen. Kann die Luft an diesen Stellen nicht zirkulieren, kommt es zu einem Feuchtigkeitsstau. Dieser kann die Hautschädigung durch die Bildung einer feuchten Kammer weiter vorantreiben, wodurch die Haut aufquillt.

Der natürliche Hautschutz im Intimbereich kann ebenfalls gestört werden, wenn Körperausscheidungen wie Urin oder Stuhlreste (Inkontinenz), Ausfluss aus der Vagina oder Menstruationsblut über längere Zeit auf die Haut einwirken. Hier haben Krankheitserreger wie Pilze (Candida albicans), aber auch Bakterien durch die geschädigten oberen Epidermisschichten (Barrieredefekt) leichtes Spiel und das Risiko einer Sekundärinfektion steigt. Spätestens bei offenen, nässenden Wunden sollte unbedingt zu einem Arztbesuch geraten werden.

Scheuer- und Reibeeffekte treten auch in diesen Bereichen typischerweise auf:

  • Hautfalten in der Leistengegend
  • der äußere Intimbereich, auch im Bereich des Gesäßes (Pofalte)
  • Hautfalten in den Achseln
  • die Hautfalte unter der Brust
  • die querverlaufende Bauchfalte
  • Zwischenräume von Fingern oder Zehen

Was hilft der Intimhaut?

Illustration einer Hautbarriere mit Vagisan Schutzsalbe, die Feuchtigkeit abweist und Hautatmung ermöglicht.

Die Intimhaut kann durch eine Schutz-Salbe vor hautreizenden Einflüssen und damit vor dem Wundwerden im äußeren Intim- und Po-Bereich geschützt werden. Außerdem kann eine Salbe bereits aufgetretene Hautreizungen lindern und dabei helfen, die Intimhaut wieder zu beruhigen. Wichtig ist, dass dabei kein Feuchtigkeitsstau entsteht.

Eine gute Möglichkeit ist die Vagisan Schutz-Salbe, die aufgrund ihrer Zusammensetzung, die u. a. hautfreundliche Öle und Wachse pflanzlichen Ursprungs enthält, auf der Haut einen wasserabweisenden Schutzfilm bildet und die Haut trotzdem „atmen“ lässt. Sie enthält naturidentische Substanzen, die auch in Hafer und Kamille enthalten sind und denen eine hautberuhigende Wirkung zugeschrieben wird. Der enthaltene natürliche Ingwerextrakt kann darüber hinaus Hautreizungen entgegenwirken. Dabei enthält die Salbe keine Mineralfette (Paraffine) und keine Silikone.

Die Vagisan Schutz-Salbe wird im äußeren Intimbereich regelmäßig auf die betroffenen Hautstellen dünn aufgetragen und verteilt. Eine jeweils erbsengroße Menge reicht z. B. völlig für den vorderen bzw. hinteren Intimbereich aus. Die Salbe kann 1-2 x täglich angewendet werden, nach Bedarf auch öfter. Die Anwendung kann beim Wechseln der Einlage, nach dem Waschen oder der Benutzung von Toilettenpapier wiederholt werden. Auch empfiehlt sich eine Anwendung rund um den After vor und nach dem Stuhlgang und vor sportlichen Aktivitäten, z. B. Radfahren.

Vagisan Schutz-Salbe

  • bildet einen atmungsaktiven Schutzfilm
  • wirkt pflegend & rückfettend
  • beruhigt gereizte Haut
  • Hautverträglichkeit, insbesondere im sensiblen äußeren Intimbereich, klinisch bestätigt
  • ohne Mineralfette und Silikone
  • ohne Mikroplastik
  • Jetzt neu mit praktischem Klappdeckel statt Schraubverschluss: Für eine einfachere Anwendung für Ihre Kundinnen!

Frau in hellem Body sitzt entspannt auf dem Bett und hält eine Tube Vagisan Schutz-Salbe.

Ist die Haut bereits gereizt, sorgen wertvolle naturidentische Komponenten, die auch in Hafer und Kamille vorkommen, für eine Beruhigung, während natürlicher Ingwerextrakt Hautreizungen entgegenwirken kann. Die Komposition von Ölen und Wachsen pflanzlichen Ursprungs wirkt pflegend und leicht fettend. Dabei verzichtet die Vagisan Schutz-Salbe auf Mineralfette und Silikone.

Exkurs: Ist die Schutz-Salbe auch zur Behandlung von Scheidentrockenheit geeignet?

Zur Behandlung von Scheidentrockenheit empfiehlt sich die Anwendung der Vagisan FeuchtCreme oder der Vaginalzäpfchen Vagisan FeuchtCreme Cremolum, welche explizit für diese Beschwerden entwickelt wurden. Die FeuchtCreme Produkte sind für die intravaginale Anwendung konzipiert, halten die Scheidenhaut geschmeidig und enthalten zusätzlich Milchsäure, welche den sauren pH-Wert in der Vagina unterstützt.

Die Vagisan Schutz-Salbe hingegen ist zur Anwendung im äußeren Intimbereich zum Schutz der Haut vor Hautreizungen und zur Pflege bereits gereizter Haut konzipiert. Hier beruhigen Hafer und Kamille die Intimhaut und der Ingwerextrakt wirkt Hautreizungen entgegen.

Tipps für das Beratungsgespräch für einen gesunden äußeren Intimbereich:

  • Gereizte Haut nur 1- bis 2-mal täglich waschen (nicht zu lange und nicht zu heiß) und nach jedem Toilettengang nur Wasser zur Reinigung verwenden. Ggf. Salbe vor und/oder nach dem Toilettengang auftragen (z. B. Vagisan Schutz-Salbe).
  • Bei offenen, nässenden oder blutenden Hautstellen einen Arzt aufsuchen. Möglicherweise ist die Verwendung eines Antibiotikums oder eines Antimykotikums erforderlich.
  • Mit einer milden Waschlotion waschen, z. B. Vagisan Intimwaschlotion anstelle von alkalischen Seifen. Ganz wichtig: Übertriebene Hygiene ist genauso falsch wie zu wenig Hygiene.
  • Um die Entstehung von feucht-warmen Kammern zu verhindern, sollten Einlagen regelmäßig gewechselt werden, wenn Ihre Kundin zum Beispiel mit Blasenschwäche zu tun hat.
  • Auch bei der Bekleidung gibt es ein paar Dont’s: Enge Hosen, Stringtanga und das Tragen von Hosen ohne Unterwäsche können die Intimhaut zusätzlich reizen, denn enganliegende Kleidung und Unterwäsche können scheuern. Durch Unterwäsche aus Kunstfasern und Nylon-Strumpfhosen kann es zu einem Wärme- und Feuchtigkeitsstau im äußeren Intimbereich kommen, denn synthetische Fasern können keinen Schweiß aufsaugen. Dies kann die Intimhaut weiter reizen.
  • Auf weiches Toilettenpapier achten. Raues Toilettenpapier mit hohem Holzfaseranteil kann an der empfindlichen Haut des äußeren Intimbereichs zu Hautreizungen (Irritationen) führen.
  • Die Vagisan Schutz-Salbe kann im äußeren Intimbereich auch während der Periode angewendet werden.

Stand 11/2023