Aufbau und Funktion von Vagina und Vulva
Der weibliche Intimbereich ist etwas Besonderes. So sind Vagina und Vulva das Zentrum der sexuellen Lust. Und obwohl sie oft synonym verwendet werden, sind sie keineswegs das Gleiche.
Ganz egal, wie du diesen Bereich nennst, wir finden es wunderbar, dass du dich mit ihm auseinandersetzt! Aber wo genau ist eigentlich was und was gehört alles zum Intimbereich der Frau?
Hier wird dein Wissen darüber, wie die weibliche Intimzone aufgebaut ist, einfach und verständlich aufgefrischt. Wir erläutern die wichtigsten Begriffe – vom G-Punkt bis zum Venushügel – und du bekommst hilfreiche Tipps, wie du deinen Intimbereich gesund erhältst.
Venushügel, kleine und große Vulvalippen, Klitoris und Scheidenvorhof werden zusammen als Vulva zusammengefasst. Vulva ist somit der Überbegriff für die äußere weibliche Intimzone.
Der weibliche Intimbereich ist etwas ganz Besonderes: Er ist sensibel, spielt eine wichtige Rolle für das Lustempfinden und sieht bei jeder Frau anders aus – es gibt kein „normal“ oder „richtig“.
Die Schamlippen können viele verschiedene Farben haben: von hellrosa über rötlich bis dunkelviolett – alles ist möglich und normal.
Auch die Form ist individuell:
Jede Intimzone ist einzigartig und verdient liebevolle Pflege, damit sie gesund, geschmeidig und schön bleibt – ganz so, wie die Natur sie geschaffen hat.
Zum inneren Genitalbereich gehören die weiblichen Geschlechtsorgane, die von außen nicht sichtbar sind. Dazu gehören Vagina, G-Punkt, Gebärmutter, sowie die Eileiter und Eierstöcke.
Unterschied Vulva und Vagina:
Besonders diese beiden Begriffe werden häufig verwechselt. Die korrekte Zuordnung ist dabei ganz einfach: die Vulva umfasst den sichtbaren, äußeren Bereich der Intimzone, während die Vagina innenliegend ist.
Die beiden Zonen des Intimbereichs verfügen normalerweise über ein ausgewogenes natürliches Schutz- und Selbstreinigungssystem. Sowohl im inneren (Scheide/Vagina) als auch im äußeren Bereich (Vulva) ist für gewöhnlich alles darauf abgestimmt, dass fremde Keime wie Bakterien oder Pilze gut abgewehrt werden können.
Wenn dieses Schutzsystem gestört wird und aus dem Gleichgewicht gerät, können im inneren und äußeren Intimbereich der Frau Irritationen, also Reizungen mit Rötungen und Brennen auftreten, oder auch Infektionen. Umso wichtiger ist es, den Intimbereich gesund und abwehrstark zu halten.
Der Säureschutzmantel ist eine natürliche Schutzschicht aus Schweiß und Talg, die unsere Haut – besonders im Intimbereich – vor dem Austrocknen und vor Keimen schützt. Er hat einen leicht sauren pH-Wert von etwa 4,5. Wird dieser Schutz gestört, zum Beispiel durch aggressive Pflegeprodukte, kann die Haut gereizt werden und sich nicht mehr richtig erholen. Das führt oft zu Rötungen, Jucken oder Brennen.
Um die Haut zu schützen, solltest du sie im Intimbereich nur mit lauwarmem Wasser oder einer milden, pH-neutralen Waschlotion reinigen. Bei empfindlicher oder gereizter Haut kann eine spezielle Schutz- und Pflege-Salbe helfen, die Feuchtigkeit bewahrt und vor Reibung schützt. So bleibt der Intimbereich gesund und fühlt sich wohl.
Die Vaginalschleimhaut ist eine wichtige Schutzbarriere gegen schädliche Keime. Sie kleidet die Scheide von innen aus und bietet den nützlichen Milchsäurebakterien (Laktobazillen) einen idealen Lebensraum. Diese Bakterien sorgen für ein saures Milieu mit einem pH-Wert von 3,8 bis 4,4 und schützen so vor Infektionen.
Eine gesunde Vaginalschleimhaut versorgt die Milchsäurebakterien mit allem, was sie brauchen – so bleibt die Scheidenflora im Gleichgewicht und krankmachende Keime haben kaum eine Chance.
Die Vaginalflora ist sehr sensibel und kann durch verschiedene Einflüsse aus der Balance geraten.
Hier erhältst du weitere Informationen zur Scheidenflora und Scheideninfektionen
Vagisan möchte dich dabei unterstützen, deine eigene Pflege-Routine zu finden und dazu ermutigen, dich mit den Bedürfnissen deiner Intimzone auseinanderzusetzen. Dafür haben wir eine Intimpflege-Serie entwickelt, die speziell auf den weiblichen Intimbereich abgestimmt ist – von der täglichen Reinigung bis zu den intimsten Momenten mit dem Partner oder der Partnerin!
Es genügt meist vollkommen, wenn du deine Intimzone einmal täglich wäschst – entweder nur mit Wasser oder mit einer .
Von normalem Duschgel oder Seife solltest du in diesem Bereich die Finger lassen. Die Waschsubstanzen sind häufig zu aggressiv für die Intimhaut. Sie können die Haut im Intimbereich austrocknen und gute Bakterien mit wegwaschen, wodurch der pH-Wert aus dem Gleichgewicht geraten kann und du anfälliger für Infektionen wirst.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass nur der äußere Bereich gewaschen wird und nicht die Vagina – denn sie reinigt sich selbst!
Für ein frisches und rundum gepflegtes Gefühl in deiner Intimzone kannst du ihr täglich eine Extraportion Pflege schenken und die Haut im äußeren Intimbereich mit Feuchtigkeit versorgen.
Beachte jedoch, dass normale Bodylotion oder Gesichtscreme häufig Inhaltsstoffe enthalten, die die Intimhaut reizen können.
Verwende deshalb besser eine , die speziell dafür entwickelt wurde und Wirkstoffe wie Milchsäure enthält, um deine Intimflora nicht aus der Balance zu bringen.
Da der Säureschutzmantel der Haut im Intimbereich sehr empfindlich ist, solltest du keine herkömmliche Seife oder normales Duschgel benutzen. Besser sind Intimwaschlotionen oder unser , da sie mild zur Haut und auf den sauren pH-Wert der Intimzone abgestimmt sind.
Vagisan Myko Kombi / Vagisan Myko Kombi 3 Tage
Anwendungsgebiete: Behandlung von Hefepilzinfektionen der Scheide und des äußeren Genitalbereichs (meist durch Candida albicans).
Vagisan sept Vaginalzäpfchen mit Povidon-Iod
Anwendungsgebiete: Vagisan sept Vaginalzäpfchen werden bei spezifischen und unspezifischen Infektionen der Scheide und bei Scheideninfektionen durch Trichomonas vaginalis und Candida albicans angewendet.
Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien
Anwendungsgebiete: Zur Normalisierung der gestörten Vaginalflora nach Antibiotikabehandlung einer bakteriellen Vaginose sowie zur Aufrechterhaltung der normalen Vaginalflora bei wiederkehrenden vaginalen Infektionen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
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